Die Partnerorganisationen der WEM

  • Menschen retten - unser Auftrag

France pour Christ

In dem kleinen elsässischen Dorf Drulingen, 150 km von Karlsruhe entfernt, befindet sich die Zentrale der französischen Partner-Mission France pour Christ.
Das Ziel von FpC ist es, vom Ärmelkanal bis zum Genfer See Gemeinden zu bauen. Inzwischen wurde ein Gemeindebund ins Leben gerufen, damit die Gemeinden untereinander Kontakt halten und sich gegenseitig ermutigen können.
Die Missionare arbeiten meist in Teams. Die Mannschaften vor Ort sind autonom. Am Anfang einer neuen Arbeit verteilen die Missionare Traktate, machen Haus-zu-Haus Besuche, Freiversammlungen, gehen mit Bücherständen auf den Markt, mieten Räume für eine Bibelausstellung, organisieren Kulturvorträge, gestalten missionarische Sommereinsätze, etc.
Durch eine Analyse wurde in Frankreich festgestellt, dass 40% der Franzosen Schwierigkeiten haben, selbst einfach geschriebene Texte zu verstehen. Deshalb druckt FpC ganz einfache Traktate mit wenig Text und guten Illustrationen. Für diejenigen, die mehr Interesse haben, wird eine evangelistische Zeitschrift herausgebracht. Das Ziel ist es, die Menschen für ein persönliches Bibelstudium zu gewinnen.

 

Evangelismo en Acción

Geschichte und Auftrag von Evangelismo en Accion in Spanien
Die spanische Inlandmission EEA entstand genau in dem Jahr, in dem in Spanien das Gesetz der Religionsfreiheit erlassen wurde - 1967! Acht Jahre später war die Franco-Diktatur endgültig beendet. Nach Jahrhunderten der Vorherrschaft der römisch-katholischen Kirche, eröffneten sich lang ersehnte neue Möglichkeiten in der Gemeinde- und Missionsarbeit. Die Gelegenheit beim Schopfe packend, gründete der Geschäftsmann Juan Gili im selben Jahr EEA und blieb bis zum Jahr 2000 Leiter und Impulsgeber des Werkes.
Rückblick auf die spanische Geschichte
"Als die Freiheit im Jahr 1967 kam, lagen 5 Jahrhunderte. römisch-katholischer Kirchenherrschaft hinter uns," schreibt Benjamín Martín. "In dieser Zeit waren Verfolgungen, Folterungen und Verbrennungen geschehen. Die ursprüngliche Verfassung hatte bestimmt, dass "die römische-katholische Religion jetzt und für immer die einzige und wahrhaftige Religion des Staates ist und jegliche Ausübung anderer Religionen verbietet."
Auch während der letzten Diktatur in Spanien (1939-1975) waren Verfolgungen, Intoleranz, und Fanatismus an der Tagesordnung. Hinzu kam, dass die Politik über die Religionsausübung bestimmte und die Verbreitung des Evangeliums in Spanien stark behinderte." Als 1967 das Gesetz der Religionsfreiheit verabschiedet wurde, gebrauchte Gott Menschen wie Juan Gili, die mit Mut und einer Vision im Herzen die Initiative ergriffen. Juan Gili gab der neu gegründeten Mission das Motto: "Das Evangelium für alle... an jedem Ort... zu jeder Zeit... mit allen möglichen Mitteln."
Diesem Motto ist die Mannschaft von EEA, mit inzwischen über 50 Personen, weiterhin verpflichtet. Hauptziel ihrer Arbeit ist es, neue evangelisch-bibeltreue Gemeinden zu gründen. Im Jahr 2000 bat Juan Gili Benjamín Martín, die Position des leitenden Direktors zu übernehmen. Benjamín Martin war jahrelang engster Mitarbeiter von Juan Gili. Mit seiner Frau María Rosa und seinen beiden Töchtern (Lidia und Ana María) lebt er in Málaga. Von dort aus leitet er nun das Werk, das bisher seinen Hauptsitz in Madrid hatte.

 

Alfa & Omega

Was unterscheidet die Schule Alfa & Omega von öffentlichen Schulen? Hier wird auf jedes einzelne Kind eingegangen. Es werden christliche Werte vermittelt. Das Lernprogramm ist anspruchsvoll. Die Kinder schneiden bei den staatlichen Prüfungen als Beste ab. Es werden auch Kinder von Einwanderern aufgenommen. Viele leben illegal im Land. Vielen von diesen Kindern wird mit Stipendien geholfen. Manche sind auch am Wochenende da, weil die Eltern arbeiten.
Wie sieht die finanzielle Seite aus? Das bescheidene Schulgeld reicht gerade aus, um die Lehrer zu bezahlen. Sie erhalten spezielle Gaben, die für die Instandhaltung des Zentrums und für Stipendien gebraucht werden. Viele Leute arbeiten unentgeltlich mit. Eine wichtige Aufgabe ist der Kontakt zu den Eltern. In Spanien wird die Hälfte der Ehen geschieden. Durch intensive Kontakte und viele Gespräche konnte manch zerrüttete Ehe von Eltern, deren Kinder hier zur Schule gehen, gerettet werden.