Aktuelles

Romfreizeit 2018

 

vom 10.-19. Mai

 

Veranstalter:
Württembergische Christusbund in Verbindung mit der WEST-EUROPA-MISSION (WEM)
Bericht: Johannes Pfründer

 

Am Donnerstag, den 10. Mai fuhren wir um 3.15 Uhr in Weil der Stadt – Merklingen mit dem Reisebus zunächst nach Stuttgart, wo weitere Reiseteilnehmer zustiegen. Wir nahmen die Route über den San Bernardino und kamen am Abend gegen 20.00 Uhr in unserem Hotel Poggio Regillo in Frascati vor den Toren Roms an.

 

Der Freitag, 11. Mai, begann nach dem Frühstück mit einer sehr informativen Bibelarbeit von Reiseleiter Günther Baumgärtner vom Christusbund über Apostelgeschichte 28,11-31unter dem Thema „Paulus kommt nach Rom“. Da wir alle noch vom Vortag von der langen Reise müde waren, stand an diesem Tag ein gemütlicher Ausflug auf dem Programm. Wir fuhren zum Castel Gandolfo, dem Sommersitz des Papstes auf einem langgestreckten Hügel. Leider konnte der Palast nicht besichtigt werden. Nach einem kleinen Abstecher zu Fuß zum päpstlichen Bauernhof, bestiegen wir wieder den Bus und fuhren den Berg hinab zum Albaner See. Bei einer Tasse Kaffee genossen wir den Blick über den See und hinauf zum Castel Gandolfo. Zum Abendessen waren wir ins Instituto Biblico Evangelico Italiano (IBEI, http://www.ibei.it) in Finocchio eingeladen.

 

Am Samstag, 12. Mai, fuhren wir nach dem Frühstück mit der U-Bahn bis zur Haltestelle San Giovanni. Von dort kamen wir an die Aurelianische Mauer. Danach besichtigten wir die Lateran-Kirche, den ehemaligen Sitz des Papstes, bevor der Petersdom gebaut wurde. Beim Betreten des Lateran mussten wir durch Kontrollen, wie sie auf den Flughäfen üblich sind. Nach dem Lateran gingen wir auf die andere Straßenseite zur Büßertreppe, die gerade renoviert wurde. Von dort aus ging es weiter zunächst zum Forum Romanum und von dort auf den Palatin, von wo aus man einen großartigen Blick hinab auf den Circus Maximus hat. Danach gingen wir zum Colosseum, das mit seinen enormen Ausmaßen sehr beeindruckend ist. Das Abendessen nahmen wir in unserem Hotel ein.

 

Am Sonntagvormittag, 13.Mai, hielten wir einen Gottesdienst, in dem Johannes Pfründer über Paulus und Jesus sprach unter dem Titel „Paulus, vom Verfolger zum Nachfolger“.
Danach besichtigten wir den nahe gelegenen Ort Monte Porzio, von dem aus man einen sehr guten Blick auf die Stadt Rom hat. Um 15.00 Uhr trafen wir im Bibelinstitut zum Kaffeetrinken ein. Danach wurde die Bibelschule und ihre Geschichte vorgestellt. Die WEM-Missionarsehepaare Daniele & Feli Lorefice und Nicola & Elisabeth Martella berichteten über ihre Arbeit. Johannes Pfründer stellte mit einer Präsentation die WEST-EUROPA-MISSION vor. Anschließend aßen wir im Bibelinstitut zu Abend.

 

Am Montag, 14. Mai, hielt Günther Baumgärtner eine spannende Bibelarbeit über die 4 Weltreiche nach Daniel 2 mit einem besonderen Fokus auf das Römische Imperium. Danach fuhren wir mit der U-Bahn bis zur Haltestelle Colosseo. Von dort gingen wir zum Circus Maximus, dessen einstige gewaltige Ausmaße sich nur noch erahnen lassen. Bei einem Abstecher zum Malteserorden konnten wir einen Blick durch das berühmte Schlüsselloch werfen, durch das man die Kuppel des Petersdomes sieht. Weitere Sehenswürdigkeiten waren die Bocca di Verita, eine Steinöffnung, in die Beschuldigte eine Hand stecken mussten. Sagten sie die Wahrheit, blieb die Hand unverletzt. Hatten sie gelogen, war die Hand ab. Weitere Stationen war die Piazza Navonna mit den drei kunstvollen Brunnen und das Pantheon, ein römischer Tempel, der seit 2000 Jahren nahezu unverändert komplett erhalten ist. Bei einem hervorragenden Eis aus der berühmten Eisdiele La Palma, schöpften wir neue Kraft und marschierten weiter zur Fontana di Trevi, die von einer großen Menschenansammlung umlagert war. Zum Tagesabschluss suchten wir die Spanische Treppe auf, wo uns ein kurzer, heftiger Regenguss erwartete. Leider war der schöne Blumenschmuck kurz zuvor entfernt worden. Abendessen gab es wieder im Hotel.

 

Am Dienstag, 15. Mai, hielt Johannes Pfründer von der WEM eine Bibelarbeit über die geistliche Waffenrüstung nach Epheser 6,10-20, die an die Rüstung eines römischen Soldaten angelehnt ist. Danach besichtigten wir die Katakomben, gingen eine gute Strecke auf der teilweise original erhaltenen Römerstraße Via Appia und besuchten danach die Piazza Venezia. In einer typisch römischen Pizzeria aßen wir zu Abend, bevor wir mit der Metro und dem Bus wieder in unser Hotel zurückkehrten.

 

Am Mittwoch, den 16. Mai stand der Petersplatz, Petersdom und das Vatikanische Museum auf dem Plan. Der Andrang war wieder einmal groß und die Wartezeiten lang. Doch alle hielten tapfer durch, um diese einmaligen Stätten sehen zu können. So bleibt der Tag für viele als hoch interessant, aber auch recht anstrengend im Gedächtnis. Müde kamen wir am Abend im Hotel an und entspannten uns beim Abendessen.

 

Der Donnerstag, 17. Mai, stand ganz im Zeichen von Pompeji. Die Besichtigung dieser im Jahr 79 n.Chr. durch einen Ausbruch des Vesuvs zerstörten Stadt war ein besonderes Erlebnis. Innerhalb von 18 Stunden bedeckten 10 Milliarden Tonnen Asche und Lava die Stadt mit einer acht Meter dicken Schicht. Erst 1922 wurde mit den Ausgrabungen begonnen. Die Ruinen sind sehr gut erhalten und geben einen guten Eindruck von dem Leben von vor 2000 Jahren. Heute ist ein knappes Drittel der Stadt ausgegraben. Danach fuhr die Reisegruppe mit dem Schiff über den Golf von Neapel nach Sorrent. Auf der Höhe über der Stadt mit einem großartigen Blick auf Capri traf man sich in einer Pizzeria zum Abendessen.

 

Freitag, der 18. Mai, war ein Ruhetag. Nach dem Frühstück erläuterte Günther Baumgärtner die Geschichte des Papsttums anhand von Matthäus 16,18. Wir erfuhren spannende und interessante Einzelheiten über die Entwicklung der Kirche, der Konzile, katholische Dogmen und Päpste bis in die Neuzeit hinein. Danach ruhten sich einige von den Strapazen der vergangenen Tage aus, andere fuhren wieder nach Rom hinein, um Orte zu besichtigen, die nicht auf dem Reiseplan standen. Zum Abendessen versammelten wir uns wieder im Hotel.

 

Am Samstag, den 19. Mai, fuhren wir mit dem Reisebus zurück. Der San Bernardino war wegen eines Unfalls geschlossen. Daher nahmen wir die Strecke durch den Gotthardt-Tunnel. Kurz vor 20.00 Uhr erreichten wir Weil der Stadt.

 

Günther Baumgärtner und Matthias Enneper vom Christusbund waren sehr kompetente und humorvolle Reiseleiter mit viel Erfahrung und profunden Kenntnissen der Stadt Rom und ihrer Geschichte. Unser Busfahrer, steuerte den großen Reisebus mit Bravour durch die engsten Gässchen. Alle Teilnehmer empfanden die Reise als großen Gewinn. Auch persönlich kamen sich die Teilnehmer durch viele gute Gespräche näher. Das Wetter war in diesem Jahr optimal mit 20 bis 25 Grad. Meist regnete es in der Nacht; ab und zu aber auch am Tag.
Für uns als WEM war diese Reise eine gute Gelegenheit, deutsche Christen mit der geistlichen Realität in Italien besser vertraut zu machen. Ich persönlich habe das gute Miteinander im Team und mit den Teilnehmern jetzt im dritten Jahr genossen. Es gibt bereits Überlegungen, eine weitere Romreise im Jahr 2020 durchzuführen.

 

 

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