Aktuelles

WEM - Jahreskonferenz 2017


Zu den Bildern

 

André Schwab (Lille) von dem Missionswerk „France pour Christ“ erklärte, dass es in Frankreich nicht üblich sei, öffentlich für den christlichen Glauben zu werben und über ihn zu sprechen: „Franzosen interessieren sich für alles – nur nicht für Religion.“ Dennoch kommen vereinzelt Menschen zum Glauben an Jesus. André  berichtete von einem Obdachlosen, der sich kürzlich bekehrt hat und nun unter anderen Wohnungslosen missioniert.
Seit Oktober 2015 arbeiten sie als Team mit Missionaren aus zwei Missionsorganisationen (France pour Christ, FpC und Greater Europe Mission, GEM).
Mehrere Male pro Woche treffen sie sich zum Gebet, zur Planung von Evangelisationen, zum Bibelstudium und zur Kontaktpflege zu anderen Werken (Gemeinden und Missionswerke).
In der Millionenstadt Lille gibt es schon einige Gemeinden. Wenn wir jedoch davon ausgehen, dass es eine Gemeinde für 10.000 Einwohner gibt, fehlen noch 72 Gemeinden in Lille.

 

Freddy und Anette Niess (Valenciennes) erklärten, dass es in und um ihren Wohnort 147.000 Einwohner gebe, aber nur acht evangelische Gemeinden. Seit der Gründung der ersten Gemeinde 1990 hätten bereits sechs Missionare aufgegeben, weil es trotz großer Bemühungen kein Gemeindewachstum gegeben habe. Inzwischen beobachte man jedoch, dass sich immer mehr Menschen für das Evangelium interessierten – etwa auf Weihnachtsmärkten: „Manche Besucher sehnen sich nach der wahren Botschaft von Weihnachten.“ Ein junger Mann, der Christ geworden sei, gehe regelmäßig in Seniorenheime, um mit den Bewohnern Kirchenlieder zu singen.

 

Daniele Lorefice (Rom) berichtete, dass er unter Flüchtlingen arbeitet, die zum Teil in inoffiziellen Camps in teilweise katastrophalen Umständen leben. Er versorgt sie mit Essen und Kleidung und hilft bei Behördengängen. Viele Flüchtlinge interessieren sich für die Bibel. Sie erhalten von Daniele eine App für ihr Smartphone, mit deren Hilfe sie die Bibel in ihrer Sprache lesen können. Dazu stehen 6000 (Sechstausend) Sprachen zur Auswahl.
Ein weiterer Arbeitszweig ist die Jugendarbeit. Daniele leitet ein Freizeitgelände in Sizilien auf dem jährlich viele Freizeiten mit über 500 Teilnehmern stattfinden. Dazu kommen jährliche Jugendkonferenzen an anderen Orten in Italien; die größte davon in Florenz mit jährlich über 150 Teilnehmern. Daneben arbeiten er und seine Verlobte in einer kleinen Gemeinde am Rande Roms mit.

 

Benjamín Martin von EVANGELISMO EN ACCION (EEA) in Spanien berichtete, dass EEA in diesem Jahr das 50jährige Bestehen feiert. Die Arbeit von EEA besteht vorwiegend in der Gründung von evangelischen Gemeinden. In den vergangenen 50 Jahren sind Gemeinden im Norden, im Zentrum und im Süden Spaniens entstanden und heute selbständig. Dazu kommen viele neue Gemeindegründungsprojekte, besonders in Andalusien. EEA betreibt zwei Ferienlager. Eines in der Nähe von Madrid, das andere im Baskenland. Dort finden vorwiegend in den Sommerferien Freizeiten für Kinder und Jugendliche statt. Ein weiterer Arbeitszweig ist die Radioarbeit, mit der Jesus Christus und die Bibel in weiten Teilen Spaniens bekannt gemacht werden.

 

 

  • Redner SchwabRedner Schwab
  • Ehepaar NiessEhepaar Niess
  • Daniele & Feli LoreficeDaniele & Feli Lorefice
  • Benjamín & María Rosa MartínBenjamín & María Rosa Martín
  • Ana María HuckAna María Huck